KEFs Q7 META stechen durch ein Merkmal besonders hervor: den Uni-Q-Koaxialtreiber, der für die Höhenwiedergabe verantwortlich zeichnet und direkt auf der Mitteltonmembran aufsitzt. Auf diese Weise verschmelzen Mittel- und Hochton im Klangbild fast zu einer Einheit, nähern sich dem Idealbild einer Punktschallquelle. Hauptvorteil ist, dass keine Zeitverzögerungen innerhalb der genannten Klangspektren entstehen, beide räumlich und zeitlich einheitlich zum Ohr gelangen. Der den Uni-Q umschließende Mittelton-Treiber ist flach konstruiert, damit kein klangbeeinflussender Trichtereffekt entsteht. Im Bass gibt’s Unterstützung durch zwei Alu-Membranen mit einem Durchmesser von 165 Millimetern, die obendrein durch „dämpfende Keile“ in der Resonanz optimiert wurden, wie der Test im Fachmagazin STEREO belegt. Das alles ist eingefasst in ein ansprechend gestaltetes Design. Und auch das Klangbild hält, was die ausgefeilte Technik verspricht: Labormessungen bestätigen einen warmen, angenehmen Klang mit ausgeprägter Räumlichkeit. Der Hörtest offenbart ein exaktes Timing, das Uni-Q-System macht sich also bezahlt. Nahezu exakt auch der Sound an sich, wobei der Redakteur in der STEREO ein wenig Glanz im Hochton vermisst. Unterm Strich dennoch ein sehr gelungenes Angebot.
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- Erschienen: | Ausgabe: 3/2025
- Details zum Test
„gut“ (1,9)
„... Die KEF gibt sich eher angenehm unaufdringlich als zurückhaltend, lässt nichts vermissen. Sie überfordert auch kleine Räume nicht mit zu viel Bass, der kontrolliert und eher einen Tick schlank als aufgedickt wirkt. ... Dabei sind die Q7 Meta sehr pegelfest und durchaus temperamentvoll zu nennen. ... Die mitgelieferten Stopfen für die Bassreflexöffnungen wird man aber selten brauchen. ...“