Das Design des Vollverstärkers Yamaha HiFi A-S500 erinnert an die Referenz-Modelle A-S2000 und A-S1000. In Sachen Technik zeigt sich der Hersteller ebenfalls spendabel: Trotz moderater Anschaffungskosten darf man sich auf doppelte Aluminium-Kühlkörper und vergoldetete Lautsprecheranschlüsse freuen.
Die doppelten Aluminim-Kühlkörper sind laut Yamaha "maßgeblich" am klaren und sauberen Klang des Verstärkers beteiligt, denn mit ihnen soll die Wärme effektiv abgeleitet werden. Dem Chassis hat man eine solide Mittelschiene verpasst, um etwaige Vibrationen und damit Störungen des Klangbilds zu eliminieren. Der A-S500 bringt es laut Datenblatt auf eine Ausgangsleistung von bis zu 2 x 120 Watt an vier Ohm, die Nenn- oder Dauertonleistung liegt bei 2 x 85 Watt RMS an acht Ohm. Mit einer „Pure Direct Schaltung“ an der Aluminiumfront lassen sich nicht benötigte Schaltkreise, zum Beispiel die Klangregelung, überbrücken. Die Pure Direct Schaltung verkürzt den Signalweg vom Eingang zu den Endstufen und verspricht unverfälschte und damit besonders saubere Ergebnisse. Wer seine Musik auch bei niedriger Lautstärke genießen will, profitiert vom stufenlosen Loudness-Regler. Damit die Tonsignale des A-S500 ohne Qualitätsverlust zu den Boxen gelangen, setzt der Hersteller auf vergoldete und recht großzügig dimensionierte Lautsprecheranschlüsse. Mit Blick auf die Rückseite entdeckt man außerdem drei Line-, einen CD- und einen Tuner-Eingang, einen Phono-Eingang für den Anschluss eines Plattenspielers, eine Schnittstelle für das Zusammenspiel mit einer Dockingstation namens YDS-12 sowie einen Subwoofer-Ausgang, falls man seiner Kette einen Tieftöner zur Seite stellen will. Pluspunkte gibt es für die „Auto Power Off“-Funktion: Liegt für längere Zeit kein Signal an, schaltet sich der Verstärker automatisch ab.
Auch wenn er wesentlich preiswerter ist, soll der Yamaha HiFi A-S500 an die Qualitäten der Referenz-Verstärker anknüpfen. Im Netz bekommt man das in Schwarz und Silber erhältliche Modell für ungefähr 350 Euro. Test- oder Erfahrungsberichte gibt es bis dato nicht.
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- Erschienen: 10.12.2010 | Ausgabe: 1/2011
- Details zum Test
Klangurteil: 80 Punkte
Preis/Leistung: „sehr gut“
„Plus: Direkter, kraftvoller niemals aufdringlicher Klang, tolle Optik und Verarbeitung.
Minus: Könnte ein wenig räumlicher spielen.“