Der US-amerikanischer Halbleiterhersteller Intel ist vor allem für PC-Mikroprozessoren bekannt. Moderne Prozessoren haben integrierte Grafikkerne (IGP), die sich um die grafische Darstellung kümmern.
Vor- und Nachteile
Diese sind wesentlich schwächer als separate Grafikchips und haben keinen eigenen Speicher. In der Regel zweigen sich die Chips ein Stück vom Hauptspeicher (RAM) ab. Die Vorteile dieser Lösung liegen in einem niedrigeren Stromverbrauch und einer deutlich geringeren Abwärme der Komponenten. Die Performance ist dabei für das Surfen im Internet, das Bearbeiten und Betrachten von Bildern und das Schreiben von Texten ausgelegt. Auch FullHD Filme lassen sich mit aktuellen Chips bewältigen. Ältere und nicht sehr anspruchsvolle Computerspiele sind auch noch zu bewältigen.Intel HD Graphics
Über die Jahre hat Intel die integrierte Grafikeinheit immer weiter verbessert und ausgebaut. So werden in der vierten Core-Generation (Haswell) eine von sechs verschiedenen Lösungen angewandt (Intel HD Graphics 4200, 4400, 4600, 5000, Iris Graphics 5100 und Iris Pro Graphics 5200). Alle unterstützten dabei die Grafikschnittstelle DirectX 11.1 von Microsoft, die freie Schnittstelle OpenGL 4.0 und können bis zu drei Monitore gleichzeitig ansteuern. Je nach Modell sind die Taktraten leicht erhöht, was sich zwar in Benchmarks in einer besseren Leistung wieder spiegelt, aber im normalen Gebrauch meist nicht ins Gewicht fällt.