Für wen eignet sich das Produkt?
Unter sechs Multifunktionsgeräten, die frischen Wind in die markeneigene Mittelklasse bringen sollen, ist der Drucker Canon i-SENSYS MF631Cn das schlichteste. Das Drei-in-eins-Modell bewältigt ein niedriges bis mittleres Arbeitsvolumen am Einzelplatz oder in kleinen Teams und übernimmt neben dem Laserdruck von Farbdokumenten auch Scan- sowie Kopieraufträge. Dem Einsteiger der 630er-Serie fehlen gegenüber dem Serienkollegen MF633Cdw Duplex- und WLAN-Fähigkeit sowie das ADF-Modul. Das Schwestermodell MF635Cx hat die Faxfunktion voraus und verfügt über einen automatischen Dokumenteneinzug, der im dualen Duplexverfahren arbeitet.
Stärken und SchwächenDas Druckwerk erzielt im standardmäßig einseitigen Verfahren ein leidlich gutes Arbeitstempo und schafft bei einer mindestens notwendigen Auflösung von 600 x 600 dpi die Ausgabe von bis zu 18 Schwarz-Weiß- oder ebenso vielen Farbseiten pro Minute. Der Kopierer arbeitet mit gleicher Geschwindigkeit und dürfte wie Drucker und Scanner Bilder mit einer unspektakulären Detailtiefe von 600 dpi erzeugen. Für die Zuführung von Papier greift die sparsame Druckmedienverwaltung auf eine 150 Blatt fassende Kassette und einen Einzelblatt-Bypass zu. Im Verhältnis zum empfohlenen Druckvolumen von 1.125 Seiten pro Monat wirkt die Papierkapazität knapp dimensioniert und ist auch optional nicht erweiterbar. Für die Integration in die Nutzungsumgebung hält die Ausstattung die übliche Kabelkonnektivität mit USB- und Ethernet- Schnittstelle bereit. Zu den möglichen Arbeitspartnern zählen neben einem USB-Host auch Dienste der Cloud. WLAN- und WiFi-Direct-Verbindungen gehören nicht zum Funktionsumfang.
Preis-Leistungs-VerhältnisDas einfach ausgestattete Multifunktionsgerät des japanischen Herstellers Canon verstärkt gemeinsam mit seinen beiden Serienkollegen und drei weiteren, schneller arbeitenden Verwandten seit Ende Mai 2017 die Mittelklasse der i-SENSYS-Modellfamilie. Der finanzielle Einsatz für eine Online-Bestellung liegt zwischen etwa 270 und 300 Euro; für den laufenden Betrieb berechnet die Druckkostenanalyse einen vergleichsweise hohen Aufwand von 17 Cent pro Farbseite für Toner. Zu den Konkurrenten, die für etwa gleich viel Geld zu haben sind, aber sparsamer arbeiten gehört ein Modell von Kyocera (mit WLAN, ADF und Duplexdruck). Ein weiteres Mitbewerber von Kyocera druckt für einen geringfügig höheren Anschaffungsbetrag deutlich schneller und zeigt sich im Alltag noch bescheidener (mit Duplexdruck und Dual-Duplex-ADF).