Die am besten bewerteten Oberarm-Blutdruckmessgeräte im Vergleich punkten mit hohem Funktionsumfang, schneller und akkurater Messung sowie einem minimalen Fehlanwendungsrisiko (z.B. durch Manschettensitzkontrolle).
Geräte für den Oberarm sind die wohl klassischste Form des Blutdruckmessens. Unterschieden wird dabei zwischen mechanischen Geräten, die mit Gummiball, Manschette und Pumpschläuchen arbeiten, und vollautomatischen Geräten, die mithilfe einer austauschbaren Manschette digital messen. Mit gutem Grund zählen Oberarm-Blutdruckmessgeräte noch immer zu den häufigsten Heimgeräten, denn sie messen genauer als Geräte fürs Handgelenk und bieten meist mehr Funktionen. Dafür ist die Bedienung oft schwerer, aber die Hersteller arbeiten zunehmend an der Benutzerfreundlichkeit. Viele Geräte sind klinisch geprüft und können auch ohne Unterstützung durch medizinisches Hilfspersonal fachgerecht verwendet werden.
Oberarm-Blutdruckmessgeräte messen deutlich genauer, sind allerdings auch wesentlich teurer als Handgelenk-Messgeräte. Die Preisspanne für ein gutes Oberarm-Gerät liegt bei ca. 35 bis 135 Euro, je nach Funktionsumfang. Sie sind außerdem weniger kompakt und häufig etwas komplizierter zu bedienen.
Das Produkt M7 Intelli IT von Omron führt derzeit unser Ranking mit der Note 1,3 an. Die Liste basiert auf einer unabhängigen Auswertung von Tests und Meinungen und berücksichtigt nur aktuelle Produkte. So sehen Sie sehr schnell, wie gut oder schlecht ein Produkt ist.

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Oberarm-Blutdruckmessgeräte Bestenliste

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Mes­sung nach klas­si­scher Methode

Stärken

Schwächen

Blutdruckmessung per Oberarmmanschette mit dem Medisana BU 510 Viele Blutdruckmesser setzen inzwischen auf große und übersichtliche Displayanzeigen (Bildquelle: amazon.de)

Die Klassiker unter den Blutdruckmessern

Hochdruckkranke Menschen oder Patienten, die ihren Blutdruck in Eigenregie überwachen möchten, haben nicht nur die Wahl aus einer Fülle von Marken, sondern auch aus unterschiedlichen Arten von Blutdruckmessgeräten. Oberarmmessgeräte, die Klassiker unter den Geräten zur Hypertonie-Kontrolle, gehören dabei zu den meistgekauften für die kontinuierliche Heimanwendung – obwohl sie meist teuer in der Anschaffung sind und weniger kompakt, schnell und nicht ganz so einfach in der Bedienung. Haben sich die Qualitäten inzwischen angeglichen oder spricht noch immer vieles für die Klassiker?

Herkömmliche Oberarm-Blutdruckmessgeräte

Doch der Reihe nach. Am Oberarm hat man seit jeher Zugriff auf den arteriellen Blutdruck eines Menschen. Bei der herkömmlichen Oberarm-Bludruckmessung nutzen Arzt oder medizinisches Personal noch immer häufig mechanische Geräte mit einem – nach heutigem Verständnis - schnöden Gummiball, einer Manschette mit Klettverschluss und Schläuchen, die einen analogen Druckmesser mit dem Ball verbinden. Die Manschette sitzt am Oberarm direkt über der Ellenbeuge und wird mittels Gummiball aufgepumpt. Der Druckwert selbst lässt sich aber erst beim langsamen Ablassen der Luft abrufen: Es treten sogenannten Korotkow-Geräusche auf, die der Messende über ein Stethoskop wahrnehmen kann. Er erhält so den systolischen und den diastolischen Wert – das heißt: Den oberen, während der Muskelkontraktion des Herzens gemessenen arteriellen Wert und den unteren, während der Erschlaffungspause gemessenen Wert.
K2

Gut

1,7

Boso K2

0 Tests

142 Meinungen
Anders, jedoch nicht minder klassisch, prüft der Arzt den Druck mittels Oberarmmanschette und Tasten des Pulses (Riva-Rocci oder kurz: RR). Hierbei lässt sich gleichzeitig die Pulsfrequenz des Patienten ermitteln. Wer allerdings glaubt, man sei zur Ermittlung exakter Druckwerte auf die Hilfe einer medizinisch geschulten Hilfsperson angewiesen, der irrt. In jüngerer Zeit hat sich der Markt stark an die Kundenbedürfnisse angepasst, die Hersteller von Messautomaten können zudem ein Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga beantragen oder ihre Geräte klinisch validieren lassen. Ein Segen für alle, die bei der Wahl ihres Heimgerätes unsicher sind.

Digitale Oberarm-Bludruckmessgeräte

Moderne Oberarm-Messgeräte ermitteln den Druckwert vollautomatisch. Es handelt sich dabei um digitale Messgeräte mit meist auswechselbarer Manschette für unterschiedliche Oberarmstärken, Display und – im besten Fall – einer WHO-Ampelskala (World Health Organization) zur Schnelleinschätzung.

Top-3-Geräte mit WHO-Skala
  Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
Professional Control

Sehr gut

1,3

Mess­ge­rät für die Früh­er­ken­nung von Vor­hoff­lim­mern

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12 Meinungen

1 Test

Omron X4 Smart

ab 74,59 €

X4 Smart

Sehr gut

1,4

Kom­for­ta­bles Blut­druck­mess­ge­rät mit ein­fa­cher Bedie­nung

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8.801 Meinungen

0 Tests

Medi­sana BU 510

ab 29,90 €

BU 510

Sehr gut

1,4

Blut­druck­mess­ge­rät mit viel Spei­cher­platz

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25.687 Meinungen

1 Test



Bessere Geräte messen den Blutruck bereits beim Aufpumpen der Manschette und lassen den Druck anschließend auf einmal ab - Nachpumpen entfällt. Die elaboriertesten Varianten sind mit Speicherplätzen für mehrere Wochen und Patienten (etwa Paare oder Gäste) und Durchschnittswertberechung ausgestattet, sie besitzen Pulsdruckmesser, Datums- und Uhranzeige und eine Erkennung von Herz-Arrhythmien. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Rundum-Ausstattung ist das Braun ExactFit 5 Connect.
ExactFit 5 Connect (BUA6350)

Gut

2,0

Braun ExactFit 5 Connect (BUA6350)

4 Tests

8.914 Meinungen
Einige Geräte besitzen eine Manschettensitzkontrolle, andere beginnen bei Fehlanwendung erst gar nicht zu messen. Diese Geräte können vor allem das geringste Fehlanwendungsrisiko für sich reklamieren (sie müssen nicht wie Handgelenk-Blutdruckmesser in Herzhöhe gehalten werden), sind aber umständlicher anzulegen und meist teurer als Handgelenkgeräte. Auch gut: Neuere Tests konnten keinen signifikanten Unterschied in der Messgenauigkeit mehr erkennen. Einst traten Messfehler vor allem bei dicken Oberarmumfängen auf – bei einem Oberarm von mehr als 35 Zentimetern Umfang war manches Heimgeräte gar völlig nutzlos. Es spricht also einiges für die Oberarm-Heimgeräte.

Moderne Sonderausstattung von Oberarm-Blutdruckmessern

Das Omron X7 Smart erkennt Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern. (Quelle: omron.de)

Die Ausstattungsmerkmale Bluetooth und App-Synchronisation sind mittlerweile fast nicht mehr wegzudenken. Sie gehören schon fast zur smarten Grundausstattung dazu. Auch die Sprachausgabe, bei der die gemessenen Werte nicht nur auf dem Display angezeigt, sondern laut vorgetragen werden, könnte schon zum normalen Umfang eines Gerätes gezählt werden. Doch die Hersteller wollen ihre Modelle immer mehr in ihren Funktionen erweitern. So trifft man auf die ersten Geräte am Markt, die mittels AFib-Technologie Herzrhythmusstörungen erkennen und sogar Hinweise auf Vorhofflimmern geben. Doch es gibt noch weitere hilfreiche Daten, die aktuelle Blutdruckmessgeräte ermitteln können, um Sie zu Hause über den Stand Ihrer Herzgesundheit zu informieren. Über spezielle Sensoren können einige Modelle bereits Elektrokardiogramme erstellen. Mittels EKG soll hier die elektrische Aktivität des Herzmuskels aufgezeichnet werden, um eventuelle Störungen oder gar ernsthafte Erkrankungen zu erkennen.
Die besten Oberarm-Geräte mit EKG

  Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
Withings BPM Core

ab 249,95 €

BPM Core

Sehr gut

1,5

Blut­druck-​Kon­trol­leur und Detek­tiv für laut­lose Herz­er­kran­kun­gen?

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2.994 Meinungen

7 Tests

Armfit Plus

Gut

1,6

Blut­druck und EKG

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    noch keine bekannt

1.583 Meinungen

0 Tests

Omron Com­plete

ab 164,75 €

Complete

Gut

1,7

Funk­tio­nel­les Gerät zum Mes­sen von EKG und Blut­druck

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977 Meinungen

0 Tests

von Sonja Leibinger

Fachredakteurin im Ressort Home & Life – bei Testberichte.de seit 2012.

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Tests

    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 9/2020
    • Erschienen: 08/2020

    Hochdruckgebiet

    Testbericht über 17 Blutdruckmessgeräte

    Blutdruckmessgeräte zur Selbstmessung eignen sich vor allem für die Verlaufskontrollen zu Hause am besten. Wenn Sie den Verlauf Ihres Blutdrucks kontrollieren, achten Sie darauf, ob er sich konstant, nach unten oder nach oben entwickelt. In Vergleichstests wird das Hauptaugenmerk immer auf die Hauptfunktion der Geräte gelegt. Dabei unterteilen die

    • ETM TESTMAGAZIN

    • Ausgabe: 2/2025
    • Erschienen:

    Bluthochdruck rechtzeitig erkennen

    Testbericht über 10 Blutdruckmessgeräte

    Im Test: Blutdruckmessgeräte für den Oberarm und fürs Handgelenk. Viele lassen sich per Bluetooth mit einer App verbinden. So können die Werte gespeichert und Verläufe besser überwacht werden. Rundum überzeugen können Geräte von Beurer. Sie lassen sich bequem bedienen und liefern präzise Ergebnisse.

    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 11/2023
    • Erschienen: 10/2023

    Kontrollhilfen

    Testbericht über 10 Blutdruckmessgeräte

    „Ein Oberarm- und ein Handgelenkgerät liegen im Test vorn. Doch das beste Gerät nützt wenig, wenn es falsch benutzt wird. Wir zeigen, wie es richtig geht.“ Testumfeld: Stiftung Warentest hat 10 Blutdruckmessgeräte getestet, davon 6 Oberarm-Messgeräte und 4 Handgelenk-Messgeräte. 3 Geräte waren "gut", 6 "befriedigend",

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Aus unserem Magazin

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Oberarm-Blutdruckmessgeräte sind die besten?

Die besten Oberarm-Blutdruckmessgeräte laut Tests und Meinungen:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Die Klassiker unter den Blutdruckmessern
  2. Herkömmliche Oberarm-Blutdruckmessgeräte
  3. Digitale Oberarm-Bludruckmessgeräte
  4. Moderne Sonderausstattung von Oberarm-Blutdruckmessern

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