Synthesizer sind elektronische Musikinstrumente. Im Prinzip haben sie nur eine Aufgabe: Das verändern von Tönen. Ein Ton kann in drei unterschiedlichen Charakteristiken verändert werden. Aus diesem Grund besteht ein analoger Synthesizer immer aus einem VCO (Voltage Controlled Oscillator) zum Verändern der Frequenz (Tonhöhe), einem VCF (Voltage Controlled Filter) zum Verändern der Klangfarbe und einem VCA (Voltage Controlled Amplifier) zum Verändern der Lautstärke. Es wird zwischen drei Arten von Synthesizern unterschieden: Analoge Synthesizer, virtuell-analoge Synthesizer und Software-Synthesizer.
Analoge Synthesizer und virtuell-analoge Synthesizer
Musiker, die genug Platz im Studio, auf der Bühne oder in der Wohnung haben, greifen gerne zu einem echten Synthesizer, um den eigenen Musikproduktionen das gewisse Etwas zu verleihen oder eigene Sounds zu erschaffen. Hier kommen also analoge Synthesizer oder virtuell-analoge Synthesizer in Frage. In der Form unterscheiden sich diese beiden Arten nur gering. Der größte Unterschied besteht darin, dass ein virtuell-analoger Synthesizer die Verhaltensweise eines analogen Synthesizers digital emuliert – ansonsten haben sie hauptsächlich die gleichen Eigenschaften. Allerdings unterscheiden sie sich etwas im Klang. Welche Art einem nun besser liegt, ist meistens Geschmackssache. Ideal ist es, wenn man die Instrumente vor der Anschaffung ausprobieren kann, zum Beispiel im Fachgeschäft, bei Freunden oder Bekannten. Die verarbeitete Hardware in den Geräten macht analoge Synthesizer leider meist ziemlich teuer.