Das Wichtigste auf einen Blick:
- bei kräftigem Bartwuchs unbedingt einen Bartschneider, keinen Haarschneider verwenden
- Längeneinstellung ist eines der wichtigsten Kaufkriterien
- sinnvolle Ergänzung: Präzisionstrimmer zum Schneiden der Konturen
- Akku-Laufzeit in der Regel ausreichend für 2 bis 3 Trimmsessions
- bei kombinierten Haar- und Bartschneidern auf die Klingenqualität achten
- Kammaufsätze enthalten oft eine „Sollbruchstelle“
OneBlade nennt sich ein beliebter Trimmer von Philips, der die Rasur einfach und unkompliziert macht. Dem Modell QP2530/30 liegen zwei Klingen und vier Trimmer für 1, 2, 3 und 5 Millimeter Schnittlänge bei. (Bildquelle: amazon.de)
Ob 3-Tage-Bart oder Vollbart: Wer sein Barthaar mit einem herkömmlichen Rasierer in Form halten möchte, kommt nicht weit. Hierfür benötigen Sie spezielle Bartschneider, die Sie mithilfe aufsteckbarer Distanzkämme auf unterschiedlichste Bartformen und -längen einstellen können. Der Markt gibt aber auch noch Barttrimmer her, die nur mit einem, dafür aber stufenlos einstellbaren Aufsatz arbeiten. Wichtig ist nur, dass auch diese Aufsätze zu Reinigungszwecken abnehmbar sind.
Haarschneider und Barttrimmer im Vergleich: Was ist besser für den Bart?
Haare sind Haare, egal, wo sie wachsen – das glauben viele, und sitzen dabei einem großen Irrtum auf. Denn Barthaare unterscheiden sich etwa von den Haaren auf dem Kopf dadurch, dass sie viel kräftiger und dicker sind. Versuchen Sie also, mit einem althergebrachten Haarschneidegerät Ihren Bart auf Vordermann zu bringen, riskieren Sie, dass es während dieser Prozedur ganz schön ziept und, viel schlimmer, der Bartschnitt nicht so akkurat wird wie gewünscht. Für Bartprofis ist daher ein spezieller Bartschneider unabdingbar. Scherkopf bzw. Klingen sind nämlich auf die Struktur und Beschaffenheit des Barthaars abgestimmt.Übrigens: Vom Begriff Barttrimmer müssen Sie sich nicht beirren lassen. Er meint dasselbe wie Bartschneider, ist aber sprachlich genauer. Denn Barthaare werden meist nur in Form gebracht, also getrimmt, und nicht, wie bei einer Rasur durch den Elektrorasierer, geschnitten.
Für den Feinschliff: Konturen- oder Präzisionstrimmer
Dieser Punkt wird noch deutlicher bei den Präzisionstrimmern. Hierbei handelt es sich größtenteils um zusätzliche Aufsätze eines Bartschneidegeräts, die schmaler sind als der normale Scherkopf. Vorteil: Feine Konturen lassen sich mit einem solchen Aufsatz tatsächlich präziser schneiden. Für Männer, die ihren Bart zu einem fein ziselierten Gesamtkunstwerk formen wollen, ist ein Präzisionstrimmer daher unverzichtbar.Wie gut sind kombinierte Haar- und Bartschneider?
Im Handel begegnen Ihnen auch Kombigeräte aus Bart- und Haarschneider. Was ist davon zu halten? Nun, da die Klingen sowohl für die Haare auf dem Kopf als auch im Gesicht gedacht sind, sollten Sie nur zu den den besten Geräten aus dieser Klasse greifen – sofern der Hersteller bei der Qualität der Klingen hauptsächlich das Bartschneiden im Blick hatte. Nur dann schneidet das Klingensystem auch sauber durch das (weichere) Haupthaar. Ein gewisses Restrisiko bleibt aber natürlich bestehen. Am besten, Sie orientieren sich zur Qualitätseinschätzung an unseren Bestenlisten, an Tests von Fachmagazinen sowie an seriösen Kundenmeinungen.Längeneinstellung: Kamm- oder Teleskopaufsatz – was ist besser?
Trimmen mit 40 Schnittlängen, ein starker Akku und eine unkomplizierte Reinigung unter Wasser zeichnen den Trimmer BT5515/15 Series 5000 von Philips aus. (Bildquelle: amazon.de)
Wichtigstes Kriterium eines Bartschneiders ist für die meisten Männer aus naheliegenden Gründen die Längeneinstellung. Komfortabel soll sie sein und, noch viel wichtiger, sich während des Trimmens nicht verstellen.
Zwei Systeme dominieren den Markt:
- Die Längeneinstellung über Distanzkämme zum Aufstecken, was bedeutet, dass Sie für jede Länge einen separaten Kamm nehmen müssen. Das ist zwar umständlich, garantiert dafür meistens, dass sich an der gewünschten Länge nichts ändert. Denn genau dies passiert – zumindest bei den simple gestrickten Bartschneidern – mit einem Teleskopaufsatz relativ leicht.
- Beim Trimmen mit Teleskopaufsatz verändern Sie die Länge durch Hinaus- bzw. Hineinschieben des Kammaufsatzes. Lässt sich die ausgewählte Stufe nicht fest genug arretieren, ist das Malheur schnell passiert – der Kammaufsatz verschiebt sich, sobald Sie etwas mehr Druck auf den Scherkopf ausüben.
Top 3 der Barttrimmer mit den meisten Schnittstufen
Schnittstufen | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 46,99 € ![]() Gut 2,0 |
175 | Technische Finesse |
3.013 Meinungen 1 Test |
|||
ab 73,99 € ![]() Sehr gut 1,4 |
58 | Ein Schneider für jeden Barttyp |
849 Meinungen 1 Test |
|||
ab 63,36 € ![]() Sehr gut 1,4 |
40 | 40 Längenstufen für Bart, Kopf- und Körperhaare |
3.557 Meinungen 1 Test |
Knackpunkt Zinken: Nur die besten Bartschneider bestehen den Rütteltest
Wenn Sie die Gelegenheit haben, den Bartschneider vor dem Kauf auszupacken, scheuen Sie sich nicht, die Kammaufsätze in die Hand zu nehmen und dabei kräftig an den Zinken zu rütteln. Denn diese stellen oft eine Sollbruchstelle dar, halten also der Beanspruchung nicht sonderlich lange Stand. Es kann auch vorkommen, dass die Zinken zu weich sind. Vorteil: Sie brechen zwar nicht so schnell ab, verbiegen sich dafür aber mitunter während des Trimmens, insbesondere für den Fall, dass Ihr Barthaar recht kräftig ausfällt.Bartstyling: Tragen Sie mal Kahlschlag, mal 3-Tage-Bart?
Dann empfiehlt sich ein herkömmlicher Elektrorasierer mit 3-Tage-Bart-Funktion. Welche Rasierer sich laut Test als 3-Tage-Bart-Rasierer eignen und wie Sie Ihren 3-Tage-Bart praktischerweise in Form bringen, lesen Sie in unserem Ratgeber.Einen Bartschneider für Profis kaufen – am besten mit optionalem Netzbetrieb
Die meisten Bartschneider lassen sich kabellos über Akku (selten: Batterien) betreiben. Dies ist auch sinnvoll, da das Gerät beim Rasieren in so verschiedenen Bahnen über das Gesicht geführt wird, dass ein Kabel oft hinderlich wäre. Ein zusätzlicher Netzbetrieb kann aber für die Dauernutzung praktisch sein, zum Beispiel im Friseurhandwerk. Dies gilt auch dann, wenn statt eines Bartes gleich das gesamte Kopfhaar auf eine bestimmte Länge gestutzt werden soll, denn dann kann einem Gerät mit Akku schnell einmal die Luft ausgehen. Trimmer für Bart-, Nasen- und Ohrhaare, Gesichtsbürste & Co: Von Remington kommt ein Multi-Rasierer mit diversen Aufsätzen und Klingen. (Bildquelle: amazon.de)