Lenkertaschen sind nicht gerade sexy. Allerdings sollte man sich vom altmodischen Design nicht abschrecken lassen. Gerade für Freizeitradler erweisen sich die Modelle als praktisches Zusatztool.
Befestigt wird das Ganze meist über zwei Schnallen oder ein Klicksystem, wobei Letzteres klare Vorteile hat. Praktisch ist etwa, dass sich Klick-Modelle sehr schnell montieren und – oft per Tastendruck – genau so schnell wieder abnehmen lassen. Zudem sind Klicksysteme stabiler und beeinträchtigen dadurch nicht das Bike-Handling. Der Stauraum bzw. die Maße sind hingegen nicht einheitlich. Tendenziell fasst das Gros der Lenkertaschen drei bis sechs Liter. Das ist nicht viel, reicht aber für die üblichen Tagestour-Utensilien (Proviant, etwas Ersatzkleidung etc.).
Die Ausstattung orientiert sich wie üblich am Preis. Günstige Modelle für 20 EUR verzichten weitgehend auf Extras, ganz im Gegensatz zu teuren Exemplaren, die bis zu 180 EUR kosten können. Hier bekommt man neben dem größeren Stauraum (bis zu 15 Liter) oft eine separate Fronttasche zum Verstauen von Schlüsselbund oder Smartphone. Hinzu kommen teilweise seitliche Netzbags, abgetrennte Bereiche im Innenraum oder bei Kastenmodellen ein dünnes Fach samt Klarsichtfolie auf dem Deckel. In Letzteres kann man etwa eine Landkarte einschieben und während der Fahrt die Route checken. Abgerundet wird das Ganze im Idealfall von wasserdichten Materialien, stabilen Reißverschlüssen sowie bei schmalen Modellen einem abnehmbaren Tragegurt.