Die Tests der Stiftung Warentest zeigen, dass gute Epilierer nicht teuer sein müssen.
Wir beraten Sie unabhängig: In unserer Liste finden Sie die aktuell besten von Stiftung Warentest geprüften Epilierer aus Tests und Meinungen. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 2,6 bewertet. Aktuell an der Spitze ist Braun Silk-épil 9 SkinSpa SensoSmart 9/980.

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Ratgeber: Von Stiftung Warentest geprüfte Epilierer

Unge­liebte Kör­per­haare – mit oder ohne Schmer­zen ent­fer­nen?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Stiftung Warentest vergleicht Epilation mit schmerzfreien Enthaarungsmethoden
  • Schmerzfreie Epilation nicht möglich - trotz „schmerzlindernder“ Aufsätze
  • Gründliche Enthaarung, da Haar mitsamt der Wurzel herausgezogen wird
  • Epilation bürgt für eine längere haarlose Zeit als andere Methoden
  • v. a. Akku-Modelle sind leicht zu bedienen
  • Teure Modelle werden tendenziell besser bewertet als günstige

Epilierer, geprüft von der Stiftung WarentestEin Praxistest, der sich ausschließlich dem Thema Epilierer widmen würde, ergibt streng genommen wenig Sinn. Denn bis heute hat die immer noch nicht schmerzfreie Methode zur Haarentfernung damit zu kämpfen, dass es schmerzfreie Alternativen gibt. Viele Verbraucherinnen (und neuerdings auch Verbraucher) stehen daher vielmehr oft vor der Frage, ob es die schmerzhafte Epilation unbedingt sein muss – oder ob es nicht doch ohne Zähne zusammenbeißen geht. Das weiß auch die Stiftung Warentest, weswegen sie sich in ihren Praxistests nicht allein den Epilierern zuwendet, sondern verschiedene Enthaarungsmethoden miteinander vergleicht. Die Testergebnisse stellen daher immer zugleich auch Ratgeber in Kurzform dar.

Unterschiedliche Tiefenwirkung

Rund 90 Prozent der 14- bis 39-jährigen Frauen in Deutschland entfernen regelmäßig ihre Körperhaare, teilweise nur die Beine und Achseln, teilweise auch mehr. Dabei taucht immer dasselbe Problem auf – die ungeliebten Haare wachsen flugs wieder nach. Bei der Entfernung spielt daher die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle, und in genau diesem Punkt sind die schmerzhaften Methoden leider im Vorteil. Epilierer sowie Wachs(-streifen) ziehen das Haar nämlich mitsamt der Wurzel heraus, danach ist für etwa drei bis vier Wochen Ruhe. Die schmerzfreien Alternativen Elektrorasierer ("Ladyshaver") und Nassrasierer dagegen kappen die Haare lediglich an der Hautoberfläche ab, was übrigens auch auf die Enthaarungscremes zutrifft.

Ranking in Sachen Effizienz – und Hautschonung

In Sache Effizienz gibt es für die Stiftung Warentest nach den ausführlichen Praxisprüfungen durch Testpersonen eine klare Hierarchie: Epilierer liegen klar an der Spitze, da sie die Haare meist gründlich entfernen und zudem die Handhabung einfacher ist als bei der Zweitplatzierten Wachsbehandlung. Mit ein paar Tricks lässt sich zudem der Schmerz reduzieren. Die Haare sollten zum Beispiel möglichst kurz sein. Einen Nachteil haben jedoch die Geräte: Nicht alle entfernen die Haare schonend, mit Hautirritationen muss also gerechnet werden. In der Gesamtbeurteilung kommt daher ein Epilierer in der Regel über ein „gut“ nicht hinaus. Angenehmer für die Haut sind dagegen Ladyshaver und Nassrasierer, die meisten schneiden in der Disziplin Hautschonung mit „sehr gut ab“. Hinsichtlich der Effizienz wiederum liegen die Nassrasierer generell leicht vor ihren elektrischen Kollegen, ein Ergebnis, das auch Männer aus Praxistests zu Bartrasierern kennen. Bei der Nassrasur werden die Haare näher an der Hautoberfläche abgeschnitten – wachsen allerdings auch schnell wieder nach. Immerhin zwei bis vier Tage Ruhe dagegen hat frau/man nach der Behandlung mit Enthaarungscremes. Die eigentlich positive Nachricht der Verbraucherorganisation lautet hier: Die diversen Produkte sind mittlerweile wesentlich hautschonender als früher und können daher trotz (fast ausschließlich) chemischer Rezeptur nahezu bedenkenlos an jeder Körperstelle verwendet werden.

Fazit

Epilierer, so die Stiftung Warentest, tun weh, garantieren aber eine längere haarlose Zeit als andere Methoden und sind darüber hinaus einfach zu bedienen – allen voran die Modelle mit Akku. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten betreffen meist nur die Gründlichkeit beim ersten Durchgang, zudem wirken sich die diversen „schmerzlindernden“ Aufsätze der Geräte recht verschieden aus. Modelle mit Kühlelementen sind von Vorteil, Massageköpfe dagegen lassen sich in ihrer Wirkung meist nur subjektiv beurteilen. Bei der Wahl des passenden Geräts sollte man sich zudem von einer Tendenz leiten lassen, die sich indirekt ebenfalls aus den Testergebnissen ergeben hat: Bei der Anschaffung eines Epilierers sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Die teuren Modelle schneiden nämlich verhältnismäßig häufig mit guten Bewertungen ab.

von Wolfgang Rapp

Fachredakteur im Ressort Home & Life – bei Testberichte.de seit 2008.

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