Für wen eignet sich das Produkt?
Kettlers Unix-Reihe bietet leicht zu bedienende, technisch unkomplizierte Crosstrainer ohne Schnickschnack. Dazu gehört der Unix MX, ein mittlerweile älteres Modell dieser Serie, mit klassischem Heck-Antrieb und Magnetbremssystem in der Einsteigerkategorie. Er eignet sich für Menschen jedes Alters, für den gelegentlichen Hobbysport ebenso wie für konkrete Abnehmziele.
Stärken und SchwächenDas maximale Benutzergewicht von 150 Kilogramm ist in diesem Segment mehr als anständig. Die Angabe, dass die Schwungmasse auf 18 Kilogramm kommt, verblüfft - das wäre mehr, als viele Geräte anbieten, die teils einen dreifach höheren Kurs verlangen. Häufig werden Schwungrad, Pedale und andere Elemente zusammengerechnet, die das komplette Schwungmassensystem bilden. Hier wären 18 Kilo dann aber ausgesprochen wenig. Insgesamt ist diese Zahl also eher mit Skepsis zu betrachten, zumal das Produkt selbst weniger als 70 Kilogramm wiegt. Die doppelten Kugellager, die verwendet wurden, sprechen trotzdem eher für ein stabiles Gerät. Das Übersetzungsverhältnis von 1:11 ist auf jeden Fall in Ordnung, so dass man wohl von einer guten Laufruhe und einem flüssigen Ablauf ausgehen kann. Die als Antriebssystem verwendete Magnetbremse ist manuell in zehn Stufen verstellbar, was selbst im Einsteigerbereich recht wenig ist. Dafür verfügt der Heimtrainer über eine Schrittlänge von 48 Zentimetern - ein ordentlicher Wert. Der Computer ist eher einfach ausgestattet, interessant ist aber das Zielzonen-Programm.
Preis-Leistungs-VerhältnisKettler selbst hat den Trainer nicht mehr im Programm, er ist jedoch noch bei einigen Online-Händlern zu haben. Unter anderem bei Amazon, wo er für 730 Euro gehandelt wird. Das ist angesichts der Ausstattung und des Alters des Produktes nicht unbedingt ein lohnenswertes Angebot. Vor allem die manuelle Einstellung des Widerstands - statt über den Trainingscomputer - ist nicht wirklich zeitgemäß. Für ein leichtes Cardiotraining eignet sich der Heimtrainer trotzdem allemal.