„Energiewende“ bei Wasserkochern eingeläutet?
Nachweis: Grundig Intermedia Gmbh
Die zunehmende Optimierung des Energiebedarfs von Küchengeräten lässt eine Produktsparte immer mehr ins Rampenlicht rücken, nämlich die Wasserkocher. Meist mehrmals am Tag eingesetzt, verbrauchen die Geräte viel Energie, ohne dass sich die Hersteller darum kümmern, sie effizienter zu gestalten – etwa mit einem doppelwandigen Gehäuse. Genau in diesem Punkt unterscheidet sich aber der WK 6440 von den meisten seiner Kollegen, und er ist damit ein Musterbeispiel dafür, wie die „Energiewende“ bei Wasserkochern aussehen beziehungsweise ohne großen Aufwand eingeläutet könnte.
Plus an Sicherheit
Das Gehäuse des Grundig besteht aus Edelstahl, dem derzeit am meisten im Trend liegenden Material für Küchengeräte. Normalerweise haben Edelstahlkocher den Nachteil, dass sie an der Außenseite fürchterlich heiß werden können – gemessen wurden schon über 90 Grad! Die doppelwandige Konstruktion bringt hier eindeutig ein Plus an Sicherheit, das Gehäuse soll sich laut Hersteller jederzeit mit der Hand anfassen lassen. Gleichzeitig darf aber natürlich auch davon ausgegangen werden, dass die Konstruktion das Aufheizen beschleunigt und damit Strom spart – auf die ersten Messergebnisse darf man daher gespannt sein.
Weniger Plastik!
Edelstahlkocher sind aber nicht nur wegen ihrer hochwertigen Anmutung beliebt, sondern auch, weil sie nicht aus Plastik sind – und trotzdem verscherzen es viele Modelle mit den Kunden. Denn oft ist unter dem Griff eine Wasserstandanzeige aus Plastik angebracht, die vielen sauer aufstößt. Grundig hat auf diese, oft ein Bauteil mit dem Griff darstellende Anzeige verzichtet und sich für den konservativen Weg entschieden. Die Wasserstandanzeige beschränkt sich nämlich auf Einstanzungen an der Innenseite. Das ist zwar weniger komfortabel für die Augen, dafür aber frei von Plastik.
Bändigung des Kondenswassers
Die dritte Besonderheit des Grundig schließlich darf als echte Innovation gelten. Die Unterseite des Deckels wurde nämlich perlförmig gestaltet mit dem Ziel, dass das Kondenswasser zurück in den Kocher tropft – und nicht, wie so oft, beim Öffnen des Deckels auf die Hand des Benutzers.
Fazit
Der neue Wasserkocher von Grundig ragt nicht nur optisch aus der Masse heraus. Innovative Ausstattungsmerkmale sowie ein hohes Sicherheitsniveau und – das ist jedenfalls zu hoffen – ein niedrigerer Energieverbrauch lassen ihn zu einem ganz besonderen Exemplar seiner Zunft werden. In Kürze erhältlich, soll er für fast 70 Euro in den Verkauf starten. Die leicht über dem Durchschnitt liegende Summe ist angesichts des Gebotenen jedoch voll und ganz gerechtfertigt.
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