Das Ranking der Inliner beruht auf zwei Säulen: den Testergebnissen der Fachmagazine und den Meinungen der Kundschaft. Daraus ergibt sich ein vollständiger und objektiver Überblick über die Qualität der Produkte.

Diese Quellen haben wir neutral ausgewertet:

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Ratgeber: Inliner

Wel­che Ska­tes sol­len es sein?

Wer sich Inline-Skates zulegen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an Schuhen in allen Farben, Größen und Preisklassen. Um die Auswahl ein wenig einzugrenzen, sollte daher zunächst überlegt werden, zu welchem Fahrertyp man eigentlich gehört. Denn grob kann man die Skaterszene in fünf Grundklassen unterteilen, in denen freilich Skates in jeder erdenklichen Preisklasse existieren.

Die erste Wahl für Anfänger

Die sicherlich größte Gruppierung bilden dabei die Fitness-Skates. Manchmal auch als Fun-, Freizeit- oder auch Recreational-Skates bezeichnet sind sie prinzipiell die bevorzugte Wahl von Anfängern. Denn sie bieten einen hohen Tragekomfort und besitzen meist gutmütige Fahreigenschaften. Die Preise unterscheiden sich dabei wesentlich in Hinblick auf Ausstattung, Bequemlichkeit und Verarbeitung. Doch anders als bei spezialisierten Skates liegt der Fokus hier auf der Passform. Bessere Kugellager zum Beispiel sind zwar nett, werden im Freizeitbereich aber selten tatsächlich vom Fahrer wahrgenommen. Wichtiger ist, dass der Schuh stets bequem sitzt.

Die richtige Rollengröße: Je größer, umso schneller

Neben der Passform zählt die Rollengröße zu den entscheidenden Kriterien beim Kauf eines Inliners. Kleinere Rollen sind wendiger und beschleunigen besser, während große Rollen höhere Geschwindigkeit erzielen und mit Unebenheiten besser zurechtkommen.

Einsteiger sollten eher zu kleineren Rollen greifen, auch weil sie weniger wackelig sind. Erwachsene sind mit einem Rollendurchmesser von 80 mm gut unterwegs, Kinder je nach Alter mit 60-70 mm großen Rollen.


Rollenhärte: Je härter, umso schneller

Inliner-Rollen bestehen aus einer Mischung aus Kunststoffen und Elastomeren. Sie unterschieden sich im Härtegrad, der in Durometer (Abkürzung: A) angeben wird. Je härter die Rollen, umso geringer der Fahrkomfort und die Haftung – vor allem auf feuchtem oder sehr glattem Asphalt. Dafür erlauben sie wegen ihres geringeren Rollwiderstands höhere Geschwindigkeiten.

Bei Allround-Skates bewegt sich die Rollenhärte in der Regel zwischen 78A und 84A. Einsteigern empfehlen wir Skates mit weicheren Rollen.


Skates für harte Fahrstile

Aggressive-Skates dagegen sind auf harte und sportliche Fahrstile ausgelegt. Sie können nicht nur auf Halfpipe und Miniramp eingesetzt werden, sondern machen so ziemlich alle Hindernisse unsicher, die in Städten so auftauchen können. Sie nehmen nur kleine, besonders harte Rollen auf und bieten einen sicheren Stand nach Sprüngen. Darüber hinaus bieten sie vielfach sogenannte Grindblöcke und einen vergrößerten Abstand zwischen zweiter und dritter Rolle, um überhaupt das Grinden, also das seitliche Gleiten auf Schienen, zu ermöglichen.

Wenn dagegen mehr Geschwindigkeit im Fokus steht...

Im Gegenzug muss man aber eine niedrigere Maximalgeschwindigkeit und eine höhere Anstrengung bei längeren Fahrten in Kauf nehmen. Genau das Gegenteil der Aggressive-Skates sind daher die Speed-Skates. Sie haben fünf Rollen und sind ausgesprochen schnell zu fahren. Die Schuhe fallen sehr niedrig aus, weshalb sie anfangs instabiler wirken, und besitzen keine Stopper. Daher sind Speed-Skates zwar für das schnelle Zurücklegen großer Entfernungen ideal, im Stadtverkehr aber mangels abrupter Stoppmöglichkeit dennoch eher ungeeignet.

Der Mittelweg für alle, die über die Anfängerphase hinaus sind

Auch Hockey-Skates verzichten meist auf einen Stopper. Sie sind äußerlich den normalen Fitness-Skates noch am ähnlichsten, sind jedoch trotz hoher Belastbarkeit schnell und wendig. Damit stellen sie so etwas wie „Premium-Fitness-Skates“ dar, die aber eigentlich nur für das Inline-Hockey wichtig sind. Denn der fehlende Stopper und der sehr hohe Preis machen diese Schuhe für das Freizeit-Skaten eher unsinnig.

Über Stock und über Stein

Eine Randerscheinung wiederum sind Offroad-Skates. Diese fünfte Gruppe von Inline-Skates kann auch abseits von sandfreien und ebenen Flächen gefahren werden. So kann mit ihnen dank besonders großer Rollen auch über Parkwege und Rasenflächen gefahren werden. Für Anfänger sind sie trotz der großen Rollen aber ebenfalls eher ungeeignet, da ihr Fahrgefühl sich von allen anderen Skate-Typen fundamental unterscheidet. Alle hier genannten Typen gibt es übrigens in speziellen Versionen für Herren wie auch Damen im Handel zu erwerben.

von Janko Weßlowsky

Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Die erste Wahl für Anfänger
  2. Die richtige Rollengröße: Je größer, umso schneller
  3. Rollenhärte: Je härter, umso schneller
  4. Skates für harte Fahrstile
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